Afrikanische SchweinePest (ASP)

 

Von Wildschwein zu Wildschwein breitet sich das Pest-Virus in der Natur aus und befällt auch Hausschweine.

Nachweislich aufgetreten ist die Infektion in Eurasien bereits in Ungarn, Polen, Baltikum, Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Weißrussland, Russland, Ukraine, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, auf der italienischen Insel Sardinien. Seit 2018 auch in Belgien und China.

 

Obwohl das Virus, dass die Infektion auslöst, für den Menschen nicht gefährlich ist, besteht Anzeigepflicht. Die schwere Erkrankung, die es bei Wild- und Hausschweinen auslöst, endet fast immer tödlich. Ansteckungen erfolgen über das Blut infizierter Tiere. In der deutschen Schweinepest-Verordnung werden Vorgehensweisen zur Bekämpfung eines Ausbruchs in Deutschland geregelt. 

In der Bundesrepublik gab es bis 2018 noch keine Nachweise. Ein Auftreten der Erkrankung hätte schwere Folgen für Wild- und Hausschweinbestände und damit auch für die landwirtschaftliche Produktion. (URL1)

 

Autorin: Corinna Steffensen, 19.12.2018

 

Warnung vor der Afrikanischen Schweinepest auf der A24 bei Temnitzquell vom 21.12.2018.

Foto: Corinna Steffensen


 

URL1 https://www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/afrikanische_schweinepest/afrikanische-schweinepest-21709.html [20.12.2018]