Systematik

 

Im 18. Jahrhundert entwickelte der Schwede Carl von Linné eine Systematik um die vielen Lebewesen auf diesem Planeten anhand ihrer Eigenschaften und Physiologie in Gruppen einzuteilen. Über die Jahre wurden seine Einteilungen gelegentlich verändert und dem neuen Wissensstand angepasst, doch das ursprüngliche Prinzip blieb erhalten. (Geiser, 2008)

 

In der Systematik sind Säugetiere, genau wie Reptilien und Vögel auf der Ebene der Klassen einzuordnen.  Alle drei Klassen gehören zu den Wirbeltieren, den Vertebraten, welche einen Unterstamm des Stammes Chordata bilden.

Die Hauptmerkmale der Säugetiere sind die Milchdrüsen der weiblichen Tiere um den Nachwuchs zu säugen und eine Fettschicht unter der Haut, die als Wasserspeicher dient und den Körper vor extremen kalten oder warmen Temperaturen schützt. Darüber hinaus tragen sie ein Haarkleid. Säugetiere sind gleichwarme Tiere. Das bedeutet sie können ihre Körpertemperatur weitestgehend selbst regulieren und konstant halten (Campbell et al., 2018). 

 

In Bremen und Umgebung sind 8 Ordnungen der Säugetiere vertreten:
Artiodactyla                      (Paarhufer)

Carnivora                          (Raubtiere)

Cetacea                             (Wale)

Chiroptera                        (Fledermäuse)

Erinaceomorpha               (Igelartige)

Lagomorpha                     (Hasenartige)

Rodentia                           (Nagetiere)

Soricomorpha                   (Spitzmausartige)

 

Die Systematik richtet sich nach dem Integrated Taxonimic Information System (https://www.itis.gov/).

 

 Autorin: Corinna Steffensen, 02.01.2019

 


 Campbell, N. A., Urry, L. A., Cain, M. L., Wassermann, S. A., Minorsky, P. V., Reece, J. B. (2018): Biology a Global Approach. 11th Edition. Pearson. New York. 1342 pages. 936. 

 

Geiser, E. (2008): Die biologische Systematik vor und nach Linné oder warum Carl von Linné kein Systematiker, sondern ein Informatiker war. Österreichische Entomologische Gesellschaft. Linz. 30 S.