Naturräume in & um Bremen

 

Naturräume werden durch die Unterschiede ihrer Geologie, des Reliefs und Klimas geprägt. Die Lebensbedingungen der heimischen Säugetierfauna sowie die Qualität ihres Habitats werden durch die Naturräume sowie der landwirtschaftlichen Nutzung bestimmt. Sieht man sich die naturräumlichen Regionen nach Drachenfels (2010) an, können Gebiete der Deutsche Bucht (1.1), der Watten und Marschen (1.2), der Ostfriesisch-Oldenburgische Geest (2), der Stader Geest (3), der Ems-Hunte-Geest und Dümmer-Geestniederung (4), des Weser-Aller-Flachlands (6) sowie dem Osnabrücker Hügelland (8.1) dem Bearbeitungsgebiet damit naturkundlich hinzugezogen werden (Abb. 2). Das Weser-Aller-Flachland (6) ist nur mit einem sehr geringen Anteil, nämlich südlich von Bremen durch den Landkreis Diepholz vertreten. Auch die Stader Geest (3) ist nur zu einem kleinen Prozentsatz dem Bearbeitungsgebiet anzurechnen. Nordwestdeutschland weist Teile der Küste, des Tieflandes sowie des Hügel- und Berglandes auf, diese stellen die verwendeten Bezeichnungen in einigen Roten Listen dar. Bis auf das Osnabrücker Hügelland (8.1), welches als kontinentale Region eingestuft wird, gehört Nordwestdeutschland ausschließlich der atlantischen biogeographischen Region an.

 

Autoren: Birte Sänger & Heiko Brunken, 06.01.2015

 Naturräumliche Regionen in Niedersachsen.

Quelle: Drachenfels, 2010